...kann ich selten widerstehen (siehe diverse Ringelshirts in meinem Kleiderschrank). Quer oder längs - ich konnte mich nicht entscheiden, deshalb beides! Einmal in der "femininen" Variante:
Und hier noch die "maskuline" Variante, ganz ohne Herzchen, Schmetterlinge, Blümchen ;-)
Alle Papiere, Kordel, Sticker und Holzpfeil aus dem April-Kit.
Schöne Dinge aus Papier
Dienstag, 8. April 2014
Samstag, 5. April 2014
About you
Kleiner Exkurs (Fotos - viele! - kommen weiter unten):
Eigentlich mache ich am liebsten Mini-Alben und feile auch gern an den einzelnen Seiten, aber das ist so zeitaufwändig! Und je länger das UFO liegt, desto unzufriedener werde ich - bis ich beinahe ganz die Lust verliere (auch, weil längst schon wieder neue Papiere locken...). Deswegen habe ich bei diesem Mini nach einem Weg gesucht, das Ganze ein wenig zu vereinfachen und trotzdem ein nettes Ergebnis (Erfolgserlebnis) zu bekommen - und das nicht erst nach Wochen. Nicht, dass Ihr mich falsch versteht - ich finde liebevoll und detailreich gestaltete Alben auch wunder-, wunderschön - nur habe ich diese Zeit einfach nicht immer!
1. Gute Zeitplanung:
Bezogene Deckel mag ich sehr gern, sie sind so schön griffig und sehen einfach nach "mehr" aus - die Arbeit sind sie mir auf jeden Fall wert, darauf wollte ich nicht verzichten. Ich habe also Lücken im Tagesplan genutzt, um diese "Handwerksarbeit" zu erledigen: Leim anrühren und quellen lassen (1. Lücke). Pappe, Papier und Vorsatzpapier im passenden Format zuschneiden (2. Lücke). Deckel beziehen (3. Lücke). Das geht auch gut, wenn man den Kopf nicht unbedingt frei hat für kreative Layout-Arbeiten. Das Trocknen geht dann von selbst.
2. Simple & flexible Bindung:
Hier ein Buchring - der ist hat den Vorteil, dass man die Reihenfolge der Seiten später noch tauschen oder weitere Seiten hinzufügen kann. Kein großer Planungsaufwand.
3. Reduziertes Farbschema:
Ich habe mich für Schwarz, Weiß, Grau und Gelb entschieden (am Ende sind noch ein paar Seiten in Türkis dazwischen gerutscht). Dazu passen Fotos in Schwarzweiß. So ist es leichter, zu jedem Foto rasch die farblich passende Deko zu finden (sonst bemühe ich mich immer sehr, die Farben des Fotos in der Deko wieder aufzunehmen).
4. "Downsizing" bei der Seitengestaltung:
Nur Mut, weniger ist mehr! Wenn die Fotos schön sind, braucht es nicht viel Deko. (Das Gegenbeispiel gibt es aber auch: Fotos, bei denen nur noch die Deko etwas retten kann.)
Hier waren die gelben Sentiment-Sticker manchmal meine einzige Deko. Damit geht die Beschriftung schnell von der Hand, sieht hochwertig aus und bildet den "roten Faden". Praktisch: Die Sticker waren schon im Kit enthalten. Sentiment-Sticker gibt es außerdem in vielen Farben.
Gute Dienste kann auch ein Ideen- oder Inspirationsbuch leisten, in dem man sich Gestaltungsideen notiert, auf die man immer wieder zurückgreifen kann.
5. Nicht so viele Fotos verarbeiten (zumindest nicht auf den Seiten). Mehr oder schwierig zu kombinierende Fotos lassen sich auch in Taschen oder Umschlägen im Album unterbringen. Zur Not verarbeitet man nur eine Handvoll Highlights (die aber gut) und legt vom Rest eine CD bei.
So, jetzt genug "Theorie" - hier ein paar Eindrücke vom fertigen Album:
Die schönen Schwarzweiß-Fotos hat Oliver immer mal so zwischendurch von den Kindern gemacht.
Hier habe ich die Schmetterlings-Schablone aus dem Kit verwendet, mit Weiß auf Vellum embosst.
Damit der Kontrast nicht zu hart ist, habe ich den Text nur in Dunkelgrau auf den weißen Cardstock gedruckt.
Fertig! Die Arbeit am Mini hat sich zwar doch über ca. drei Wochen hingezogen, aber dafür, dass ich nie ein längeres Stück daran sitzen konnte, bin ich ganz zufrieden. Ich wusste immer, was als nächstes anstand, habe kleine Lücken im Wochenplan gezielt genutzt und auch die Seitengestaltung ging flott von der Hand.
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