Ich geb's zu: Ein bisschen angestrengt bin ich schon vom Arbeiten, alles ist neu und man will ja auch nichts falsch machen, immer einen kompetenten Eindruck hinterlassen - das ist vor allem emotional aufreibend. Aber so verrückt machen wie in jüngeren Jahren lasse ich mich nicht mehr, zum Glück! Das ist vielleicht der Vorteil des Alterns: Besser einordnen zu können, was wirklich wichtig ist im Leben...
Der Wochenplan für das Essen hat sich übrigens wirklich als alltagstauglich erwiesen und wird noch immer eingesetzt! So nach und nach bastle ich die Kärtchen für weitere Gerichte. Aber ansonsten bleibt meine Kreativität zur Zeit auf der Strecke... außerdem stehen zwei Kindergeburtstage bevor, die vorbereitet werden wollen...
Daher heute nur etwas aus dem Fundus: Zwei einfache Karten, gebastelt mit dem September-Kit der papierwerkstatt.
Schöne Dinge aus Papier
Freitag, 30. September 2011
Donnerstag, 15. September 2011
So, jetzt aber...
Seit September arbeite ich ja wieder außerhäusig, nach vier Jahren Familienpause - und was soll ich sagen: Meine größte Sorge war nicht, ob ich im Job noch mithalten kann, sondern wie ich all meine Kinder satt kriege! Rein zeitlich-kochtechnisch gesehen... Die beiden Kleinen haben keinen Ganztagesplatz im Kindergarten, bekommen deshalb dort kein Mittagessen, und der Große hat auch einen Bärenhunger, wenn er mittags von der Schule kommt. Bisher habe ich sprichwörtlich "5 vor 12" überlegt, auf was ich denn heute so Lust hätte, bin schnell zum Einkaufen gefahren, so dass pünktlich um halb zwei das Essen auf dem Tisch stand. Das geht jetzt nun nicht mehr... Die Lösung heißt jetzt: Wochenplan!
Am Anfang hab ich mich sehr dagegen gesträubt, das Essen für die ganze Woche im Voraus zu planen, wie anstrengend, sich vor dem Großeinkauf am Wochenende Gerichte für alle Tage im Voraus auszudenken, keinen Raum mehr für spontane Gelüste zu haben...
Nach zwei Wochen muss ich beschämt zugeben, dass es eigentlich nur Vorteile hat - eine Schande, dass ich das nicht schon früher so gemacht habe! Was für eine Zeitersparnis! Und billiger ist es noch dazu (keine unnötigen Spontankäufe, bei denen man sowieso immer mehr in den Wagen packt, als man braucht...) Ok, es macht zweimal Mühe: Die gedankliche Arbeit und der Rieseneinkauf.
Aber dann hat man Ruhe - man muss nur noch kurz auf den Plan gucken ("was ist morgen dran?"), hat alles im Haus und kann sofort loslegen.
Mit dem September-Kit der papierwerkstatt habe ich mir aus dünner Graupappe Karten im Format 9,5x19,5 cm gebastelt und unsere Lieblingsgerichte darauf gedruckt, mit ein paar Tipps zur Vorbereitung. Die Karten werden in einer kleinen Mappe mit Gummizugverschluss gesammelt.
Die Auswahl der Rezepte richtete sich im Groben danach, ob sie
Die Auswahl der Rezepte richtete sich im Groben danach, ob sie
- einigermaßen schnell zuzubereiten oder
- gut vorzubereiten oder
- gut einzufrieren
- oder einfach so lecker sind, dass wir auch in einer hektischen Alltagswoche nicht immer darauf verzichten wollen.
Da ich die meisten Rezepte im Kopf habe, reichen die Titel auf der Vorderseite. Bei Bedarf kann man aber auch das ausführliche Rezept auf die Rückseite drucken.
Diese Karten sind nun
1. meine Inspirationsquelle bei Zusammenstellung des Wochenplans
2. mein Wochenplan, denn die Karten für die Woche hängen (mit einer Wäscheklammer befestigt) an einer Schnur, so dass ich jeden Tag sehe, was morgen dran ist (und ich evtl. dafür noch besorgen/vorbereiten muss).
Hier unser aktueller Wochenplan:
So sieht's innen aus:
Edit: Hab das Set noch schnell bei der monatlichen Challenge von scrapdeinkit eingereicht! Für alle, die noch mitmachen möchten: Heute, 20. des Monats, ist Einsendeschluss!
So sieht's innen aus:
Edit: Hab das Set noch schnell bei der monatlichen Challenge von scrapdeinkit eingereicht! Für alle, die noch mitmachen möchten: Heute, 20. des Monats, ist Einsendeschluss!
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